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Arbeiten im Ausland

Hier bekommen Sie Informationen über das Arbeiten im Ausland.

Österreich 

Inhalt
  • Allgemeine Informationen
  • Einreisebestimmungen
  • Arbeitsmarkt
  • Sozialversicherung
  • Lebensstandard
  • Wohnungssuche
  • Nützliche Links

Allgemeine Informationen

Name: Republik Österreich
Hauptstadt: Wien (1.631.082 Einwohner)
Fläche: 83.858 qkm
Landessprache: Deutsch (92%)
Amtssprachen: Deutsch, Slowenisch (regional), Kroatisch (regional)


Bevölkerung: 8,2 Mio. Einwohner, davon 91% Österreicher und 9% Ausländer (aus dem ehemaligen Jugoslawien, Türken, fast 209.000 Deutsche)
Religionen / Kirchen: Katholiken (73,6%), Protestanten (4,7%), Muslime (4,2%), Orthodoxe Kirchen (2,2%), Juden (0,1%), ohne Bekenntnis (12%)


Geographische Lage: Binnenstaat zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Tschechischen Republik im Norden, der Slowakei und Ungarn im Osten, Italien und Slowenien im Süden, der Schweiz und Liechtenstein im Westen
Klima: Mitteleuropäisches Übergangsklima mit zunehmend kontinentalem Einfluss nach Osten


Staatsform: Parlamentarisch-demokratische Republik
Verwaltung: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien)


Einreisebestimmungen

Österreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957.

Europäer benötigen kein Einreisevisum für Österreich und können demnach mit einem

  • gültigen oder seit höchstens einem Jahr ungültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass oder Kinderausweis,
  • gültigen oder seit höchstens einem Jahr ungültigen Personalausweis,
  • gültigen vorläufigen Personalausweis,

nach Österreich einreisen. Für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr genügt auch eine Eintragung in den Reisepass eines Elternteils. Auch die für Kinder ausgestellten Personalausweise werden für die Einreise anerkannt.

Arbeitsmarkt

3.420.496 unselbständig Beschäftigte erfasste die Statistik im Jahresdurchschnitt. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Beschäftigungszuwachs von 2,3 %. Für die Zukunft wird hingegen mit einem deutlichen Rückgang der Beschäftigung gerechnet.

Im Jahresdurchschnitt sind circa 212.253 Personen arbeitslos. Damit lag die Quote der registrierten Arbeitslosigkeit bei 5,8 %. In der Zukunft wird diese Quote vermutlich auf rund 6,5 % ansteigen.

Sozialversicherung

Die Sozialversicherung ist in Österreich gemessen am Budget und am betroffenen Personenkreis die Haupteinrichtung der sozialen Sicherheit. Die österreichische Sozialversicherung ist in Selbstverwaltung organisiert, indem die gesetzlichen (beruflichen) Interessenvertretungen Vertreter in die Organe eines Sozialversicherungsträgers entsenden, welche die Geschäfte der Sozialversicherung weisungsfrei führen. Dem Staat steht ein Aufsichtsrecht durch Aufsichtsbehörden zu.

In Österreich ist die Krankenversicherung eine Pflichtversicherung. Die Krankenversicherung selbst kann man sich nicht auswählen, sondern ist vom jeweiligen Dienstgeber und dessen Standort abhängig. So gibt es in jedem Bundesland eine Gebietskrankenkasse (GKK), welche für die in der Privatwirtschaft tätigen Menschen zuständig ist. Unternehmer und Selbstständige sind bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) kranken-, unfall- sowie rentenversichert.

Diese hat aber anders als die GKK bei ambulanten Behandlungen einen Selbstbehalt von 20 %, den der Versicherte zu zahlen hat, bietet aber weit mehr Leistungen als die GKK. Die Versicherungsbeiträge werden bei unselbständig Erwerbstätigen direkt vom Lohn oder Gehalt abgezogen und zusammen mit dem Anteil, den der Dienstgeber dazuzahlt, bei der Krankenkasse eingezahlt.

Lebensstandard

Die Realeinkommen gehen durch die Inflation merklich zurück. Trotz der höheren Lohnabschlüsse der Herbstlohnrunde 2008 (Pro-Kopf-Löhne brutto durchschnittlich 3,25 %) gehen die Nettoreallöhne aufgrund der unerwartet hohen Inflation um 0,7 Prozent zurück.

Für die unteren Einkommensgruppen sinken die Realeinkommen noch deutlicher, weil Energie und Nahrungsmittel einen überdurchschnittlichen Teil der Konsumausgaben machen. Österreich gehört mit seinem überaus reichhaltigen Kulturangebot und nach der Höhe seiner Kulturausgaben - sowohl im Bundeshaushalt als auch in den einzelnen Länderhaushalten - weltweit zur Spitzengruppe der "Kulturländer". Seit dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 1995 nimmt Österreich an den europäischen Gremien und Programmen zur Förderung der Kultur-, Bildungs- und Forschungskooperation aktiv teil. Österreich bemüht sich besonders um die Kultur- und Bildungskooperation mit den mittel-/ost-/südosteuropäischen Ländern und sieht sich hier als kultureller Mittler.

Wohnungssuche

Der Immobilienmarkt differenziert sehr stark zwischen den Großstädten und den ländlicheren Gebieten. Während Mietwohnungen oder Miethäuser in den Städten Österreichs gängig sind, lebt man auf dem Land eher in Eigentumshäusern, oder -wohnungen.

Die Miete ist, vor allem in den Großstädten Österreichs sehr hoch, weswegen der Trend hin zum Eigenheim auf dem Land und Pendeln in die Stadt tendiert. In der Regel ist es jedoch kein Problem in Österreich unterzukommen, der Immobilienmarkt ist groß. Auch über Privatleute, die beispielsweise in Zeitungen inserieren, oder Schilder an freistehenden Objekten anschlagen ist immer etwas zu finden.


(Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.)

Nützliche Links

Deutsche Handelskammer in Österreich

Österreich Tourismus

Auswärtige Amt

Hoteljobs in Österreich