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Arbeiten im Ausland

Hier bekommen Sie Informationen über das Arbeiten im Ausland.

China 

Inhalt
  • Allgemeine Informationen
  • Einreisebestimmungen
  • Arbeitsmarkt
  • Wohnungssuche
  • Lebensstandard
  • Nützliche Links

Allgemeine Informationen

Ländername: Volksrepublik China (Zhonghua Renmin Gongheguo)
Hauptstadt: Peking (Beijing), Großraum: ca. 17 Mio. Einwohner, darunter über fünf Mio. Wanderarbeiter

Größe des Landes: 9.597.995 qkm (inkl. Taiwan, Hongkong und Macau)
Landessprache: Standard-Hochchinesisch ("Putonghua"), Dialekte des Chinesischen; verschiedene Minderheitensprachen (Mongolisch, Tibetisch, Uighurisch, Turksprachen, Koreanisch)


Lage: Ostasien, 18° bis 53° nördlicher Breite, 73° bis 135° östlicher Länge
Klima: Im Norden kontinental, im Süden subtropisch


Bevölkerung: offiziell 1,321 Mrd., ca. 92 % Han-Chinesen, sowie 55 Minoritätengruppen (Zhuang, Mandschu, Hui, Miao, Uighuren, Yi, Mongolen, Tibeter, Buyi, Koreaner u. a), Jahresbevölkerungswachstum 0,6 %
Religionen / Kirchen: Atheistische Staatsideologie; Buddhismus, Islam, Taoismus, Protestantische und Katholische "Staatskirchen"


Staats-/Regierungsform: Sozialistische Volksrepublik

Einreisebestimmungen

Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das zwingend vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung eingeholt werden muss. Einzelreisende können ihr Visum direkt bei einer der chinesischen Auslandsvertretungen. Die Überziehung des Visums zieht ein empfindliches Bußgeld nach sich, dessen Höhe sich nach der Anzahl der überzogenen Tage berechnet bzw. mit der Anzahl der überzogenen Tage steigt. Ohne Begleichung des Bußgeldes und Einholung eines neuen Visums ist eine Ausreise aus der VR China nicht möglich. Bei Zahlungsverweigerung droht die Umwandlung der Geldstrafe in eine Haftstrafe.

Für den Visaantrag wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ebenso ist die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass (Gültigkeit 1 Jahr) möglich.

Noch gültige Kinderausweise müssen zwingend mit einem Lichtbild versehen sein. Kinderreisepässe können ab 2006 auch direkt von der Botschaft ausgestellt werden. Die Einreise eines Kindes in die VR China, das über keinen eigenen Reisepass verfügt, sondern in den Reisepass eines Elternteils eingetragen ist, ist ebenfalls möglich, wenn neben dem Namenseintrag im Pass ein Lichtbild des Kindes angebracht ist.

Arbeitsmarkt

Die Regierung beobachtet die schlechte Situation der Wanderarbeiter, wie insbesondere der 1,5 Millionen arbeitsuchenden Universitätsabgänger sehr aufmerksam, weil sie darin ein Potential sozialer Unruhen sieht. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) schätzt die städtische Arbeitslosigkeit auf mindestens 8,5 %, die ländliche auf 30 %.

Wohnungssuche

Viele Jahre lang wurden Ausländer aufgrund der chinesischen Regierungspolitik von der lokalen Bevölkerung getrennt, und mussten deshalb auf speziell gekennzeichneten und abgesonderten (z.B. eingezäunten) Grundstücken leben. Heute jedoch können Einwanderer in normalen chinesischen Unterkünften leben, sie mieten oder sogar zu den gleichen Konditionen wie Chinesen kaufen.

Unterkunftsmöglichkeiten in China beinhalten Apartments, Wohnheime, Villen (Häuser), Apartments mit zusätzlichem Service und Hotels.

Lebensstandard

Die Wirtschaft boomt, der Export wächst - doch bei den Menschen vor Ort kommt das nicht an. Laut Asiatischer Entwicklungsbank sinkt in China der Pro-Kopf-Konsum. Beim Lebensstandard liegt die Muster-Volkswirtschaft unter dem asiatischen Durchschnitt.

Das Wirtschaftswachstum in China geht weitgehend an der Bevölkerung vorbei. Im Vergleich zu den anderen 23 Ländern der Region, wachsen die Volkswirtschaften der beiden Länder überdurchschnittlich, während der Pro-Kopf-Konsum sinkt.

Die durchschnittliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes in Südostasien lag im vergangenen Jahr bei 8,8 %. Indien kam auf 9,4 %, China sogar auf fast 11 %. Beide Länder trugen gemeinsam fast zwei Drittel zum BIP der 23 südostasiatischen Länder bei.

Doch beim Lebensstandard belegt China bei weitem nicht die oberen Ränge. Im Gegenteil: China ist im Vergleich zum Vorjahr sogar zurückgefallen - auf Platz 15.

Grundlage für das Ranking ist der Konsum pro Haushalt, der auch die staatlichen Ausgaben für Bildung und Gesundheit beinhaltet, heißt es in der Studie. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Pro-Kopf-Konsum nur ein Kriterium für den Lebensstandard ist. Andere Dinge wie die Verfügbarkeit kultureller Angebote oder der Grad der Umweltverschmutzung wurden nicht erfasst.

Die ersten fünf Plätze beim Lebensstandard belegen Hongkong, Taiwan und Singapur sowie Brunei und Macao.


(Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.)

Nützliche Informationen

Auswärtiges Amt

Hoteljobs in China