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Bewerbungs-ABC

Referenzen

Immer populärer wird es, in Lebensläufen Referenz-Geber zu nennen, die ein potentieller Arbeitgeber kontaktieren kann, um weitere Informationen über den Bewerber zu erhalten.

Referenzgeber können Personen sein, die Auskünfte über Ihre persönlichen Eigenschaften geben können oder Personen, die in der Lage sind, Ihre fachlichen Fähigkeiten einzuschätzen und zu beurteilen. Geben Sie bei den Adressen Ihrer Referenzen immer die Telefonnummern an: Sowohl die Personalleitung wie auch befragte Referenzgeber scheuen sich vor langen Briefen. Zudem lässt sich aus einer telefonischen Äußerung mehr heraushören.

Wichtig: Überstrapazieren Sie Ihre Referenz-Geber nicht, denn Sie können sich nicht sicher sein, dass dieser nach der 20. Auskunft noch das Gleiche sagt und genauso positiv gestimmt ist wie bei der ersten Auskunft.

Merken Sie sich vor allem: "Präparierte" Referenzen sind leicht zu durchschauen! Und: Verwenden Sie nach Möglichkeit keine schriftlichen Referenzen, erst recht nicht, wenn sie älter als fünf Jahre sind.

Der Referenzpflicht genügen Ihre früheren Arbeitgeber schon durch Hinweis auf geschriebene Zeugnisse. Alle Aussagen früherer Arbeitgeber müssen wahrheitsgemäß sein, auch wenn diese nicht positiv sind.

Geben Sie niemals Verwandte und Verstorbene als Referenzgeber an, ebenso wenig wie Ihre Schullehrer oder den Bundeskanzler.