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Bewerbungs-ABC

Tests

Testergebnisse sind keine Zeugnisse, sondern nur Entscheidungshilfen. Bewerben Sie sich also auch dann, wenn in der Anzeige die Durchführung von Tests angekündigt werden. Sie sollten aber auf jeden Fall vereinbaren, Ihre Fähigkeiten auch außerhalb des Tests unter Beweis stellen zu dürfen. Verweisen Sie auch auf Zeugnisse, Referenzen und ggf. Arbeitsproben und legen Sie diese vor, wenn sie Ihre Fähigkeiten für die Position dokumentieren und erkundigen Sie sich, welchen Stellenwert die Tests für die Gesamtbeurteilung haben.

Sie selbst sollten Ihren Bewerbungsunterlagen keine derartigen Testergebnisse beifügen, Sie erwecken sonst den Eindruck, als wollten Sie den Empfänger Ihrer Unterlagen beeinflussen oder zögen seine Urteilsfähigkeit in Zweifel.

Vor allem Großunternehmen setzen Tests, die von wissenschaftlich qualifizierten Mitarbeitern durchgeführt werden, als Mittel der Eignungsfeststellung der Bewerber ein. Die Testergebnisse können Sie in aller Regel akzeptieren. Am weitesten verbreitet sind Intelligenztests, die sich stark ähneln und trainierbar sind. Skeptisch sollten Sie gegenüber Persönlichkeitsanalysen sein (sogenannte projektive Tests), die wie graphologische Gutachten wissenschaftlich und rechtlich umstritten sind.

Gehen Sie unverkrampft und mit einem gewissen sportlichen Ehrgeiz in einen Test und verlangen Sie, dass die Ergebnisse mit Ihnen besprochen werden.